Das Buch "Rosé - das Buch zum Wein" von Pascal Strehler steht auf einem Tisch.
Artikel

Rosé – das Buch zum Wein

Wie wird Rosé hergestellt? Kannten die alten Griechen und Römer schon rosafarbenen Wein und wann wurde der moderne Provence-Rosé erfunden? Welche Pizza passt am besten zu welchem Rosé und was hat das alles mit Ludwig XIV. zu tun?

Am 14. März erscheint mein Buch „Rosé“. Auf rund 100 Seiten erzähle ich die Geschichte dieser Weinfarbe, welche weltweiten Stilistiken es gibt und welche Food-Pairings sich am besten zu welchem Rosé-Typus eignen.

Stilistik, Struktur und Speisen

Mit dem Buch haben der mairisch Verlag und ich das erste deutschsprachige Fachbuch zum Thema Rosé auf den Markt gebracht, das – so zumindest der Gedanke dahinter – gleichsam erfahrenen Weinfans eine spannende Lektüre bieten, aber auch Neulingen und erst kürzlich Interessierten eine Orientierung im pinken Dschungel geben soll.

„Aromatisch lassen sich Rosés in Provence-Stilistik als knackige Vertreter mit zarten Fruchtaromen (insbesondere Erdbeere), ausgesprochener Kräuternote (typisch sind hier Anklänge von Garrigue) und floralen Attributen einordnen – Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel. Durch ihren zarten Körper und der herausstechenden, stilprägenden Säure sind sie die perfekten Begleiter für leichte wie fischlastige mediterrane Küche.“

Aus „Rosé“, Pascal Strehler (mairisch Verlag)

So beschreibe ich beispielsweise, welche verschiedenen Herstellungsverfahren es für Rosé gibt und erkläre den Unterschied zwischen Rosé und roséähnlichen Weinen wie Rotling oder Vin gris.
Wer kantigere Weine bevorzugt, dem bringe ich mit Tavel oder burgenländischem Rosé aus Blaufränkisch interessante Optionen näher. Für alle leichten Rosé-Fans gibt es selbstverständlich einen Exkurs an die Côte d’Azur, einschließlich eines Stopps bei Brad Pitt.

Von Finesse bis Fast Food – Rosé in der Küche

Der Gris der Domaine Régina (Côtes de Toul)
Farblich passt dieser Vin gris aus Lothringen perfekt in die Provence – ein lupenreiner Rosé ist er aber dennoch nicht.

Und dann gibt es natürlich den großen Rundumschlag zum Themenkomplex Rosé und Food-Pairing. Kleiner Spoiler: Ich habe nicht alle aufgezählten Speisen auch verzehrt (meine Cholesterin- und Leberwerte sind mir ausgesprochen dankbar dafür), aber zumindest probiert, die wichtigsten und damit gängigsten Gerichte – von Finesse bis Fast-Food – abzubilden.

„Bei Paella mit Schalentieren – jetzt sind wir wieder auf dem alten Kontinent; und vielleicht sogar direkt in Villarriba oder Villabajo – bietet sich ein etwas kräftigerer Rosé an. Bleiben Sie gerne bei den Spaniern oder Portugiesen und stellen Sie eine Flasche trockenen Rosado oder als Gegengewicht einen frischen Rosé aus dem Vinho Verde auf den Tisch, der noch leicht moussiert – Spaniens Gitarren werden nur für Sie spielen.“ 

Aus „Rosé“, Pascal Strehler (mairisch Verlag)

Darf’s noch ein dritter Schluck sein? Das Buch gibt es regulär im Buchhandel zu kaufen, Ihr könnt es aber auch direkt hier auf der Seite des Verlages bestellen.

Ganz besonders würde ich mich natürlich freuen, Euch bei einer der anstehenden Lesungen direkt kennenzulernen:

  • 12. März: „Bocksbeutel„, Hamburg (Premieren-Lesung!)
  • 21. Mai: „Blattgold„, Hamburg
  • 6. August: Erfurt (Informationen folgen)

Wir sehen uns!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert