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	<title>Sy Sy - Sympathische Synonyme Archive - Traubengucker</title>
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	<title>Sy Sy - Sympathische Synonyme Archive - Traubengucker</title>
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		<title>Cabernet Gernischt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Oct 2025 14:22:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sy Sy - Sympathische Synonyme]]></category>
		<category><![CDATA[Cabernet Gernischt]]></category>
		<category><![CDATA[Carménère]]></category>
		<category><![CDATA[Chile]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Osten geht für die Weinindustrie derzeit die Sonne unter. Anfang des Jahres schrieb das österreichische Weinmagazin Falstaff, dass sich der Weinkonsum in China in den letzten fünf Jahren glatt halbiert habe. Dies überrascht einerseits, weil die boomende (und oft kopierende) chinesische Weinindustrie in den vergangenen 20 Jahren mit Bleifuß von der Überholspur grüßte. Andererseits ist die weltweit darbende Luxusindustrie vor allem in ihrem einstigen Prestige-Land stark am Schwächeln. Und Wein ist im Reich der Mitte vielerorts ein Luxusgut. Eine Rebsorte, die einem beim Thema China fast zwangsläufig über den Weg läuft, ist Cabernet Gernischt. Was hat es damit auf sich? Neben den traditionellen und bekannten Bordelaiser Rotweinsorten Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc gibt es mittlerweile eine ganze Fülle an pilzwiderstandsfähigen Neuzüchtungen (PiWis) wie Cabernet Cortis, Cabernet Dorsa oder Cabernet Carbon. Die Cabernet Gernischt zählt hier jedoch nicht zu, vielmehr galt sie jahrelang als ureigene chinesische Sorte. Diese Geschichte hatte sich aber spätestens mit der Möglichkeit von DNA-Analysen auserzählt, die offenlegten, dass es sich bei der Rebsorte um Carménère handelt. Carménère stammt ursprünglich ebenfalls aus dem Bordeaux, ist nach der Reblauskatastrophe in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts jedoch nahezu komplett aus Frankreich verschwunden. In Chile hat Carmenère aber eine neue Heimat gefunden und ist dort sogar zur Leitsorte avanciert. Aus Jiddisch oder Deutsch wurde Kauderwelsch Das Interessante ist und bleibt das merkwürdige Synonym Cabernet Gernischt. Wie es etymologisch dazu kam, erzählen zwei Legenden: Die erste führt in die chinesische Hafenstadt Shanghai, in der es seit jeher jüdische Händler gab, die unter anderem auch Wein vertrieben. Einer dieser Händler ahnte wohl schon, dass es sich bei jenem Wein eben nicht um eine Cabernet-Sorte handelte, und schrieb auf Jiddisch &#8222;gornischt&#8220; (also gar nicht!) hinter das Wort Cabernet. Und nach dem Stille-Post-Prinzip wurde daraus irgendwann &#8222;gernischt&#8220;. Das andere Narrativ der Namensherkunft beruft sich auf die Annahme, dass man die Rebsorte für eine Kreuzung aus Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc hielt – genauer: ein österreichischer Weinmacher der Kellerei Yantai Changyu, der diese vermeintliche Kreuzung als Cabernet &#8222;gemischt&#8220; beschrieb. Und aus &#8222;gemischt&#8220; wurde auch hier &#8222;gernischt&#8220;. Welche der beiden Geschichten am Ende der Wahrheit entspricht, ist dabei eigentlich egal – beide sind einfach zu gut, um widerlegt zu werden. Und wer weiß, vielleicht fällt einem nach dem zweiten Glas auch eine ganz eigene ein. Sicher ist dagegen: Zu einem kräftigen Fondue Chinoise greifen Sie mit einem Cabernet Gernischt gornischt daneben. Und auch die traditionelle Pekingente ist in Sachen Weinbegleitung recht flexibel.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://traubengucker.de/rubrik/sy-sy-sympathische-synonyme/cabernet-gernischt/">Cabernet Gernischt</a> erschien zuerst auf <a href="https://traubengucker.de">Traubengucker</a>.</p>
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<p>Im Osten geht für die Weinindustrie derzeit die Sonne unter. Anfang des Jahres schrieb das österreichische Weinmagazin <a href="https://www.falstaff.com/de/news/chinas-weinkrise-erkenntnisse-aus-erster-hand-von-lenz-maria-moser" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Falstaff</a>, dass sich der Weinkonsum in China in den letzten fünf Jahren glatt halbiert habe. Dies überrascht einerseits, weil die boomende (und oft kopierende) chinesische Weinindustrie in den vergangenen 20 Jahren mit Bleifuß von der Überholspur grüßte. Andererseits ist die weltweit darbende Luxusindustrie vor allem in ihrem einstigen Prestige-Land stark am Schwächeln. Und Wein ist im Reich der Mitte vielerorts ein Luxusgut.</p>



<p>Eine Rebsorte, die einem beim Thema China fast zwangsläufig über den Weg läuft, ist Cabernet Gernischt. Was hat es damit auf sich? Neben den traditionellen und bekannten Bordelaiser Rotweinsorten Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc gibt es mittlerweile eine ganze Fülle an pilzwiderstandsfähigen Neuzüchtungen (<a href="https://traubengucker.de/regionen/skal-weinbau-in-daenemark/">PiWis</a>) wie Cabernet Cortis, Cabernet Dorsa oder Cabernet Carbon. Die Cabernet Gernischt zählt hier jedoch nicht zu, vielmehr galt sie jahrelang als ureigene chinesische Sorte. Diese Geschichte hatte sich aber spätestens mit der Möglichkeit von DNA-Analysen auserzählt, die offenlegten, dass es sich bei der Rebsorte um Carménère handelt. Carménère stammt ursprünglich ebenfalls aus dem Bordeaux, ist nach der Reblauskatastrophe in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts jedoch nahezu komplett aus Frankreich verschwunden. In Chile hat Carmenère aber eine neue Heimat gefunden und ist dort sogar zur Leitsorte avanciert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Aus Jiddisch oder Deutsch wurde Kauderwelsch</h2>



<p>Das Interessante ist und bleibt das merkwürdige Synonym Cabernet Gernischt. Wie es etymologisch dazu kam, erzählen zwei Legenden: Die erste führt in die chinesische Hafenstadt Shanghai, in der es seit jeher jüdische Händler gab, die unter anderem auch Wein vertrieben. Einer dieser Händler ahnte wohl schon, dass es sich bei jenem Wein eben nicht um eine Cabernet-Sorte handelte, und schrieb auf Jiddisch &#8222;gornischt&#8220; (also gar nicht!) hinter das Wort Cabernet. Und nach dem Stille-Post-Prinzip wurde daraus irgendwann &#8222;gernischt&#8220;.</p>



<p>Das andere Narrativ der Namensherkunft beruft sich auf die Annahme, dass man die Rebsorte für eine Kreuzung aus Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc hielt – genauer: ein österreichischer Weinmacher der Kellerei Yantai Changyu, der diese vermeintliche Kreuzung als Cabernet &#8222;gemischt&#8220; beschrieb. Und aus &#8222;gemischt&#8220; wurde auch hier &#8222;gernischt&#8220;.<br><br>Welche der beiden Geschichten am Ende der Wahrheit entspricht, ist dabei eigentlich egal – beide sind einfach zu gut, um widerlegt zu werden. Und wer weiß, vielleicht fällt einem nach dem zweiten Glas auch eine ganz eigene ein. Sicher ist dagegen: Zu einem kräftigen Fondue Chinoise greifen Sie mit einem Cabernet Gernischt <em>gornischt</em> daneben. Und auch die traditionelle Pekingente ist in Sachen Weinbegleitung recht flexibel.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://traubengucker.de/rubrik/sy-sy-sympathische-synonyme/cabernet-gernischt/">Cabernet Gernischt</a> erschien zuerst auf <a href="https://traubengucker.de">Traubengucker</a>.</p>
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		<title>Balzac</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Aug 2024 15:11:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sy Sy - Sympathische Synonyme]]></category>
		<category><![CDATA[Bandol]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Monastrell]]></category>
		<category><![CDATA[Mourvèdre]]></category>
		<category><![CDATA[Provence]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
		<category><![CDATA[Südliche Rhône]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schriftsteller Honoré de Balzac soll, wie Ludwig XIV., ein großer Fan von Rosé-Wein aus Tavel (südliche Rhône) gewesen sein. Als Franzose (geboren an der Loire, gewirkt und gestorben in Paris) dürfte er auch Zugang zu verschiedenen anderen Stilen gehabt haben, darunter auch eine recht frische &#8222;Erfindung&#8220;: der Champagner. &#8222;Großartige Liebesaffären starten mit Champagner und enden mit Kräutertee.&#8220; Honoré de Balzac&#160; Seinen Namen trägt nun ausgerechnet aber eine bullige, rote Traube, die ursprünglich aus Spanien kommt: Monastrell. Okay, das hat man schon mal gehört. So richtig geläufig dürfte vielen aber der französische Name Mourvèdre sein (die letzten beiden Silben bitte schön nasal aussprechen – bringt zehn Punkte auf der Weinsnob-Skala). Balzac: Bullig bis Brombeere In Südfrankreich, vor allem an der südlichen Rhône, ist sie fester Bestandteil der sogenannten GSM-Couvée: Grenache, Syrah und eben Mourvèdre.&#160;In der Provence, besonders in Bandol, wird sie sogar gut und gerne reinsortig für Rosé verwendet. Allerdings ist hier Winzergeschick gefragt: Bei der Vergärung entwickelt Mourvèdre nämlich nicht selten eine recht derbe, animalische Note. Wird Stallgeruch bei Rotwein goutiert beziehungsweise – je nach Geschmack – auch geradezu eingefordert, bleibt Mr. Ed zu einem leichten Rosé-Gedeck doch ein ungebetener Gast. Schwergewicht aus dem Süden Obwohl die Pferde also manchmal mit der Mourvèdre durchgehen, schützt sie ihre dicke Beerenhaut vor einigen Pilzkrankheiten sowie vor starker Kälte und Hitze. Insofern erfreut sie sich bei Winzern im äußersten Süden Spaniens und Frankreichs reger Beliebtheit. Mourvèdre neigt aber auch zu alkoholstarken Weinen, die dann wirklich eher an einen Schriftsteller mit schweren Knochen als an ein ätherisches&#160;Wesen erinnern.&#160;Bei den Primäraromen setzt sich typischerweise vor allem Brombeere durch. Lediglich in Charmante im Südwesten des Landes dürfte man bei der Bestellung eines Balzac ein Glas Wein bekommen; überall anders ein Buch.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://traubengucker.de/rubrik/sy-sy-sympathische-synonyme/balzac/">Balzac</a> erschien zuerst auf <a href="https://traubengucker.de">Traubengucker</a>.</p>
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<p>Schriftsteller Honoré de Balzac soll, wie Ludwig XIV., ein großer Fan von Rosé-Wein aus Tavel (südliche Rhône) gewesen sein. Als Franzose (geboren an der Loire, gewirkt und gestorben in Paris) dürfte er auch Zugang zu verschiedenen anderen Stilen gehabt haben, darunter auch eine recht frische &#8222;Erfindung&#8220;: der Champagner.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>&#8222;Großartige Liebesaffären starten mit Champagner und enden mit Kräutertee.&#8220;</p>
<cite>Honoré de Balzac&nbsp;</cite></blockquote>



<p>Seinen Namen trägt nun ausgerechnet aber eine bullige, rote Traube, die ursprünglich aus Spanien kommt: Monastrell. Okay, das hat man schon mal gehört. So richtig geläufig dürfte vielen aber der französische Name Mourvèdre sein (die letzten beiden Silben bitte schön nasal aussprechen – bringt zehn Punkte auf der Weinsnob-Skala). </p>



<h2 class="wp-block-heading">Balzac: Bullig bis Brombeere</h2>



<p>In Südfrankreich, vor allem an der südlichen Rhône, ist sie fester Bestandteil der sogenannten GSM-Couvée: Grenache, Syrah und eben Mourvèdre.&nbsp;In der Provence, besonders in Bandol, wird sie sogar gut und gerne reinsortig für <a href="https://traubengucker.de/regionen/rotling-alles-andere-als-ein-rohling/">Rosé</a> verwendet. Allerdings ist hier Winzergeschick gefragt: Bei der Vergärung entwickelt Mourvèdre nämlich nicht selten eine recht derbe, animalische Note. Wird Stallgeruch bei Rotwein goutiert beziehungsweise – je nach Geschmack – auch geradezu eingefordert, bleibt Mr. Ed zu einem leichten Rosé-Gedeck doch ein ungebetener Gast.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Schwergewicht aus dem Süden</h2>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://traubengucker.de/wp-content/uploads/2024/07/IMG_7795-1024x1024.jpeg" alt="Die Domaine de la Chartreuse in Châteauneuf-du-Pape" class="wp-image-632" style="width:840px;height:auto" srcset="https://traubengucker.de/wp-content/uploads/2024/07/IMG_7795-1024x1024.jpeg 1024w, https://traubengucker.de/wp-content/uploads/2024/07/IMG_7795-300x300.jpeg 300w, https://traubengucker.de/wp-content/uploads/2024/07/IMG_7795-150x150.jpeg 150w, https://traubengucker.de/wp-content/uploads/2024/07/IMG_7795-768x768.jpeg 768w, https://traubengucker.de/wp-content/uploads/2024/07/IMG_7795-1536x1536.jpeg 1536w, https://traubengucker.de/wp-content/uploads/2024/07/IMG_7795-1140x1140.jpeg 1140w, https://traubengucker.de/wp-content/uploads/2024/07/IMG_7795-75x75.jpeg 75w, https://traubengucker.de/wp-content/uploads/2024/07/IMG_7795.jpeg 1624w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Domaine de la Chartreuse im klangvollen wie legendären Châteauneuf-du-Pape: ein Ort, an dem sich Mourvèdre und Wein-Jünger wohlfühlen.</figcaption></figure>



<p>Obwohl die Pferde also manchmal mit der Mourvèdre durchgehen, schützt sie ihre dicke Beerenhaut vor einigen Pilzkrankheiten sowie vor starker Kälte und Hitze. Insofern erfreut sie sich bei Winzern im äußersten Süden Spaniens und Frankreichs reger Beliebtheit. Mourvèdre neigt aber auch zu alkoholstarken Weinen, die dann wirklich eher an einen Schriftsteller mit schweren Knochen als an ein ätherisches&nbsp;Wesen erinnern.&nbsp;Bei den Primäraromen setzt sich typischerweise vor allem Brombeere durch.</p>



<p>Lediglich in Charmante im Südwesten des Landes dürfte man bei der Bestellung eines Balzac ein Glas Wein bekommen; überall anders ein Buch.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://traubengucker.de/rubrik/sy-sy-sympathische-synonyme/balzac/">Balzac</a> erschien zuerst auf <a href="https://traubengucker.de">Traubengucker</a>.</p>
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		<title>Österreicher</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Feb 2024 08:00:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Sy Sy - Sympathische Synonyme]]></category>
		<category><![CDATA[Franken]]></category>
		<category><![CDATA[Österreicher]]></category>
		<category><![CDATA[Rheinhessen]]></category>
		<category><![CDATA[Silvaner]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Servus! Diesen Österreicher kennt ihr alle. Besonders geprägt hat er die Weinlandschaft in Franken.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://traubengucker.de/rubrik/sy-sy-sympathische-synonyme/oesterreicher/">Österreicher</a> erschien zuerst auf <a href="https://traubengucker.de">Traubengucker</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Vielleicht ist er nicht so berühmt wie Mozart oder Falco, verstecken muss sich dieser Österreicher aber dennoch nicht: der Grüne Silvaner. Freunde dürfen ihn auch nur Silvaner nennen.</p>



<p>Es gab Zeiten, da war der HSV noch eine richtig große Nummer im Fußball (übrigens auch unter einem Österreicher: Ernst Happel) und der Silvaner eine der meist angebauten Rebsorten Deutschlands. Letzteres liegt sogar noch gut ein Jahrzehnt länger zurück &#8211; wir sind in den frühen 1970er-Jahren.</p>



<p>Heutzutage trifft man den Silvaner am ehesten in Rheinhessen an, wo er mit knapp unter 2.000 Hektar die größte Anbaufläche hat. Überhaupt nicht an ihm vorbei kommt man aber weiter östlich in Franken, wo er zwar weniger Anbaufläche besitzt im Vergleich zu Rheinhessen, den Rebsortenspiegel aber stolz anführt. Franken und Silvaner &#8211; das passt (hier spielen natürlich auch die Böden &#8211; Muschelkalk und Keuper &#8211; eine gewichtige Rolle). Die besten Exemplare davon gibt’s in dem für Franken typischen Bocksbeutel.</p>



<p>Außer Landes hat sich die Traube vor allem im Elsass einen Namen gemacht. Apropos, dort wird sie allerdings so geschrieben: Sylvaner.&nbsp;</p>



<p>Und um das Ganze zu komplettieren: In der Schweiz nutzt und liebt man den Silvaner als Johannisberg.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Und warum ist sie nun auch als &#8222;Österreicher&#8220; bekannt?</h2>



<p>Angeblich waren es Pfälzer Winzer, die die neu eingeführte Sorte aus dem Süden &#8211; jetzt sind wir Pi mal Daumen im 18. Jahrhundert &#8211; schließlich als &#8222;Österreicher&#8220; bezeichneten. Und damit trafen sie genau ins Schwarze. Denn moderne Genanalysen haben nun in der Tat ermittelt, dass die Rebsorte das natürliche Produkt der Gspusi zwischen Traminer und Österreichisch Weiß ist und damit ein waschechter Alpenwohner war.&nbsp;</p>



<p>Schade nur, dass sie in ihrem eigentlich <a href="https://traubengucker.de/regionen/einfach-mal-runterkommen-weine-aus-der-thermenregion/">Heimatland</a> heute eine maximal untergeordnete Rolle spielt &#8211; dort haben ihr der Grüne Veltliner und der <a href="https://traubengucker.de/regionen/methusalem-von-maribor/">Riesling</a> den Rang abgelaufen.</p>



<p>Bussi und Baba!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://traubengucker.de/rubrik/sy-sy-sympathische-synonyme/oesterreicher/">Österreicher</a> erschien zuerst auf <a href="https://traubengucker.de">Traubengucker</a>.</p>
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		<title>Lämmerschwanz</title>
		<link>https://traubengucker.de/rubrik/sy-sy-sympathische-synonyme/laemmerschwanz/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Dec 2023 10:22:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rubrik]]></category>
		<category><![CDATA[Sy Sy - Sympathische Synonyme]]></category>
		<category><![CDATA[Furmint]]></category>
		<category><![CDATA[Hárslevelű]]></category>
		<category><![CDATA[Tokaj]]></category>
		<category><![CDATA[Ungarn]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wo Lämmerschwanz draufsteht, kann es auch mal angenehm nach Linde duften.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://traubengucker.de/rubrik/sy-sy-sympathische-synonyme/laemmerschwanz/">Lämmerschwanz</a> erschien zuerst auf <a href="https://traubengucker.de">Traubengucker</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Um es schnellstens vorwegzunehmen: Für dieses Foto musste kein Lamm sein Schwänzchen hergeben (der tierliebe Autor hat das gute Stück in mühevoller Kleinarbeit aus Watte geformt).</p>



<p>Wer sich schon mal etwas ausführlicher für ungarische Weine interessiert hat, dem dürfte recht schnell nach der &#8222;Nationalsorte&#8220; Furmint die autochthone Weißweinsorte Hárslevelű untergekommen sein.<br>Sie ist zweitwichtigste Traubensorte im Tokajer und auch in der Region Eger äußerst umtriebig. Ihr vorwiegendes Synonym ist Lindenblättriger, was sowohl auf die Blattform als auch auf das Aroma der aus ihr gewonnenen Weine anspielt. Charmanter klingt da natürlich Lämmerschwanz (wenngleich man einen solchen wohl nur sehr ungarn &#8230; äh &#8230; ungern wirklich im Glas hätte). </p>



<p>Kultiviert wird Hárslevelű quasi in ganz Ungarn auf einer Anbaufläche von gut 1.500 ha (Quelle: Farbatlas Rebsorten, Hans Ambrosi).</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://traubengucker.de/rubrik/sy-sy-sympathische-synonyme/laemmerschwanz/">Lämmerschwanz</a> erschien zuerst auf <a href="https://traubengucker.de">Traubengucker</a>.</p>
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		<title>Möhrchen</title>
		<link>https://traubengucker.de/rubrik/sy-sy-sympathische-synonyme/moehrchen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Nov 2023 10:31:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rubrik]]></category>
		<category><![CDATA[Sy Sy - Sympathische Synonyme]]></category>
		<category><![CDATA[Frühburgunder]]></category>
		<category><![CDATA[Pinot Madeleine]]></category>
		<category><![CDATA[Rheinhessen]]></category>
		<category><![CDATA[Spätburgunder]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unter welchem Namen man das Möhrchen eher kennt.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>&#8222;Gib mir bitte noch etwas vom Möhrchen.&#8220; Wenn ihr diesen Satz hört, nicht gleich zum orangefarbenen Gemüse greifen &#8211; zumindest nicht, wenn eine geöffnete Flasche Frühburgunder in Reichweite steht. Denn die Mutation des bekannten Spätburgunders (Pinot noir) hört unter anderem auf eben diesen Namen. Ob er von der schlanken Traubenform oder dem hellen Ziegelrot im Glas herrührt, ist rückwirkend natürlich schwer zu ergründen.</p>



<p>Ein etwas bekannteres Synonym für den Frühburgunder dürfte Pinot Madeleine sein &#8211; ein französischer Begriff, der in Frankreich allerdings kaum eine Rolle spielt, da die Rebsorte jenseits des Rheins noch weniger als hierzulande beachtet wird (geringe Erträge!).<br>Nachdem der Frühburgunder in Deutschland rund um die 1960er-Jahre nahezu komplett von der Bildfläche verschwand, erlebt er jetzt &#8211; vor allem in Rheinhessen (77 ha Anbaufläche, Quelle: DWI) eine kleine Renaissance. <br>Und warum eigentlich Frühburgunder? Weil er gut zwei Wochen früher als sein weltbekannter Verwandter, der Spätburgunder, reift.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://traubengucker.de/rubrik/sy-sy-sympathische-synonyme/moehrchen/">Möhrchen</a> erschien zuerst auf <a href="https://traubengucker.de">Traubengucker</a>.</p>
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